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Besuch aus dem Landtag

Von Redaktion | Juni 24, 2011

Mit dem frisch gewählten parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Harald Güller, besuchte ein sehr erfahrener und gut aufgelegter Landespolitiker den Ortsverein Untere Stadt. Mit im Gepäck hatte er neben den aktuellsten Neuigkeiten aus der Landeshauptstadt auch ein dickes Lob für die Arbeit des Ortsvereins rund um den Vorsitzenden Dirk Wurm.

„Die Partei muss zu den Bürgerinnen und Bürgern kommen und nicht umgekehrt. Dafür braucht es genau solche Veranstaltungen, wie sie die Untere Stadt immer wieder anbietet. Ob zum Thema Spielhallenausbreitung oder Einzelhandelsentwicklung, bei denen immer die Anliegen der Menschen vor Ort im Mittelpunkt stehen“, so Güller.

Exklusiv berichtete Güller von den teils bizarren Sitzungen des Untersuchungsausschusses zum Kauf der Hypo Alpe Adria durch die Bayerische Landesbank, deren stellvertretender Vorsitzender er war. „Man muss sich das mal vorstellen: Der Freistaat Bayern musste eine Bürgschaft zur Absicherung der Landesbank in Höhe von 10 Milliarden Euro beschließen. Das belastet den Haushalt Bayerns jährlich mit über 300 Millionen € an Zinszahlungen. Und die ehemaligen Verwaltungsratsmitglieder sind sich nach wie vor keines Fehlverhaltens bewusst“, erklärte Güller.

Daneben ehrten Güller und der Ortsvereins-Vorsitzende Wurm auch zwei Mitglieder für ihre langjährige Treue zur SPD. Zum einen Margit Süßmair für 25 Jahre und Roberto Armellini für 10 Jahre. „Für einen Ortsverein ist es wichtig, dass die Mischung der Mitglieder stimmt. Wir brauchen die Älteren genauso wie die Jungen, und jeder soll sich auf seine Art einbringen. Nur dann können wir auch in Zukunft politisch aktiv sein. So werden wir uns noch in diesem Jahr mit dem Thema Verkehr in der nördlichen Innenstadt, gerade im Zuge des KÖ-Umbaus befassen, als auch mit den Chancen und Problemen der Zeitarbeit. Gerade viele Studenten und junge Familien, die im erweiterten Domviertel leben, dürfte das interessieren“, so Wurm abschließend.

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Podiumsdiskussion: Einzelhandel in der Innenstadt

Von Redaktion | April 18, 2011

Auf große Zustimmung stieß die Veranstaltung zum Thema „Einzelhandelsentwicklung in der Innenstadt“. Die knapp 40 Besucher aus den Stadtteilen Dom-, Georgs-, Kreuz- und Stadtjägerviertel diskutierten lebhaft mit den Gästen auf dem Podium. Auf Einladung des SPD-OV kamen am vergangen Donnerstag in das Café des Tante-Emma-Ladens am Fischertor 2, Eva Weber, Leiterin des städtischen Wirtschaftsreferats, Roland A. Frank, Vorsitzender der lokalen Bürgeraktion sowie Dr. Stefan Leuninger von der GMA, welche das Einzelhandelsgutachten der Stadt Augsburg erarbeitet hat. Die Runde vervollständigten Matthias Gruber, der Geschäftsführer der BIB Augsburg gGmbH, die den Tante-Emma-Laden, ein soziales Ausbildungsprojekt ins Leben gerufen hat und Dirk Wurm, Vorsitzender des SPD-OV Untere Stadt.

Übereinstimmend wurde zu Beginn festgestellt, dass sich das Einkaufsverhalten und damit auch das Angebot in den letzten 20 Jahren deutlich verändert haben, i.d.R. zu Lasten der kleinen fußläufig erreichbaren Läden. Dies ist auch in der Frauentorstraße bemerkbar, wo es seit Jahren keinen Lebensmittelladen und auch keine Drogerie mehr gibt sowie seit kurzem auch keinen Obst- und Gemüseladen. Erstere wieder anzusiedeln müsse das Ziel aller Beteiligten sein, verdeutlichte Dr. Leuninger. Ohne Laufkundschaft stirbt eine Straße.

Die Frauentorstraße auch durch die bessere Einbindung in das Tourismusangebot Augsburgs – Stichwort Mozarthaus – zu beleben, war nur eine Anregung aus dem Publikum, was von Herrn Frank dankbar aufgenommen wurde. Mehrere Besucher beschwerten sich auch bei Frau Weber über den unflexiblen und teilweise auch rigorosen Umgang der Stadt mit den Ladeninhabern, denen mehr Knüppel zwischen die Beine geschmissen würden, anstatt sie zu unterstützen.

Vor allem der zunehmende Leerstand mit verbarrikadierten Fenstern und Türen stieß auf Ablehnung und Besorgnis bei den Bewohnerinnen und Bewohnern. Ebenso wurde mehrfach angeregt neue Spezialgeschäfte in der Straße anzusiedeln, so z.B. einen Bio-Hof-Laden oder einen Käse- und Fischladen, auch individuelle Bekleidungsgeschäfte würden vielen Bewohner gut gefallen. Zum Ende der Veranstaltung stellte sich bei allen Vorschlägen die Umsetzungsfrage, hierzu machte Dirk Wurm einen Vorschlag:
Das städtische Wirtschaftsreferat soll die Hauseigentümer der Frauentorstraße zu Einzelgesprächen einladen, um bei ihnen für Vermietungen an Einzelhändler zu werben bzw. einen Kontakten zu potenziellen Interessenten herzustellen.
Eva Weber sagte dies zu und Roland A. Frank von der Bürgeraktion erklärte sich bereit zusammen mit der SPD vor Ort weiter aktiv für die nördliche Innenstadt zu werben und dafür auch ein neues Konzept zu entwickeln.

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Reden Sie mit

Von Redaktion | März 21, 2011

Die Situation der Nahversorgung in einem großen Teil der Augsburger Innenstadt, unterliegt in den letzten Jahren einem stetigem Wandel. Stirbt der Einzelhandel in unseren Stadtteilen? Was können wir tun, um „Einkaufen im Viertel“ wieder zu ermöglichen?

Reden Sie mit,
am Donnerstag, den 07.04.2011, um 19:00
im Laden und Café „Tante Emma“, am Fischertor 2.

Mit Ihnen werden diskutieren:

Ihre Meinung zählt und ist entscheidend für die weitere Entwicklung der Frauentorstraße und darüber hinaus. Das Team von Tante Emma wird sie gerne bewirten.

Wir freuen uns auf ihr Kommen!

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OV Untere Stadt nimmt sich auch für 2011 einiges vor

Von Redaktion | März 21, 2011

Auf der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins „Untere Stadt“ in der Maximiliansklause ließ der Vorsitzende Dirk Wurm das letzte Jahr Revue passieren.

„Wir haben uns um eine ganze Reihe von Themen gekümmert und waren in unserer politischen Arbeit durchaus erfolgreich. Besonders hervorheben möchte ich unseren Einsatz für den Erhalt des Alten Stadtbades und die Thematisierung der „Spielhallenproblematik“ in Augsburg. Die geplante Spielhalle in der Frauentorstraße konnten wir so bislang verhindern“, erklärt Wurm.

Auch in diesem Jahr will die SPD in der Innenstadt zusammen mit den Bürgerinnen und Bürger aktuelle Themen aufgreifen und für das Dom-, Georgs-, Kreuz- sowie Bahnhofs- und Stadtjägerviertel Verbesserungen erreichen.

„Bei unserer Bürgerumfrage im letzen Jahr haben wir gesehen, dass die Themen Verkehr und Einzelhandel die Menschen in der Innenstadt am meisten beschäftigten. Daher veranstalten wir zusammen mit der Bürgeraktion „Obere Stadt“, am 07.04. eine Diskussion über die Fortentwicklung des Einzelhandels in den nördlichen Teilen der Innenstadt, insbesondere in der Frauentorstraße“ so Wurm. Zur Verkehrssituation soll es dann im Herbst ein Bürgergespräch geben.

„Darüber hinaus ist uns aber auch die Kinder-, Jugend- und Familienpolitik besonders wichtig, hier vor allem die Versorgung der Innenstadt mit Krippen- und Kitaplätzen, aber auch die friedliche Lösung von Nachbarschaftskonflikten in Folge von Spielplätzen, etc. Hier hat uns MdL Dr. Linus Förster im Rahmen seines Vortrags zur Jugendpolitik der Bayern SPD hilfreiche Tipps geben können. Wir werden auch an diesem Thema dran bleiben“, so Wurm abschließend.

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Auf dem Foto von links nach rechts:
Thomas Brütting, geehrt für 10 Jahre Mitgliedschaft, Vorsitzender Dirk Wurm, MdL Dr. Linus Förster

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Spielsalon: Offene Mitgliederversammlung

Von Redaktion | Juli 28, 2010

Liebe OV-Mitglieder,

die zunehmende Ausbreitung von Spielhallen in Augsburg, auch in der Innenstadt, wird immer mehr zum Ärgernis.
Anwohner und Gewerbetreibende versuchen sich gegen die Casinos in ihrer Nachbarschaft zu wehren, um ein “Abrutschen” des Viertels zu verhindern. Auch negative soziale Folgeerscheinungen gehen mit den Spielhallen einher, die Zahl der Spielsüchtigen steigt stetig.

Darüber und was Bürger, Geschäftsleute und die Politik konkret gegen die Spielhallen machen können, wollen wir diskutieren.

Der SPD-OV Untere Stadt lädt daher alle Mitglieder, Freunde und Interessierten am Donnerstag, den 05. August 2010, um 19.00 Uhr zur offenen Info- und Diskussionsveranstaltung in die Zeughausstuben am Zeugplatz ein.

Ich freue mich auf Euer Kommen.
Mit freundschaftlichen Grüßen

Dirk Wurm
Vorsitzender

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Spielsalon im Domviertel - Anwohner machen mobil

Von Redaktion | Juli 21, 2010

“Attraktive Gewerbeflächen, 60 bis 600 m2″ wirbt ein Transparent im Domviertel, wo nach zahlreichen anderen Orten in Augsburg nun auch ein großer Spielsalon eröffnen wird. Auf dem Kreuz, schräg gegenüber von “Murphys Law” und dem Hotel “Augsburger Hof” soll nach den Plänen eines Vermieters und eines Investors eine große Spielhalle einziehen. Die Anwohner sowie die umliegenden Betriebe und vor allem Schulen und Bildungseinrichtungen sind von den Plänen alles andere begeistert und beginnen sich zusammenzuschließen um die Ansiedlung letzten Endes zu verhindern.

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Spielsalons sind der Stadt und ihren Einwohner schon länger ein Dorn im Auge. Trotzdem schießen die Spiellokale wie Pilze aus dem Boden. Das Problem: Aufgrund geltenden Rechts kann diesen Lokalitäten nur schwer ein Riegel vorgeschoben werden. Dem Ortsverein Untere Stadt wurde das Thema von einer Anwohnerin unterbreitet und wir werden in der Sache am Ball bleiben.

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Untere Stadt startet Umfrageaktion

Von Redaktion | Juni 17, 2010

Politik soll(te) sich für den Bürger und Wähler einsetzen, seine Interessen vertreten. Bedauerlicherweise wird die Arbeit der Parteien heute oft anders wahrgenommen, Bürger fühlen sich übersehen und übergangen. Bürgerinitiativen, Bürgerbegehren sind ein Symptom dieser Problematik.

Die andere Seite der Medaille ist die gesellschaftliche Entwicklung. Die fortschreitende Individualisierung isoliert den Menschen und damit auch seine Ansichten. Kommunikationskanäle werden nicht mehr genutzt und versiegen. Oftmals wird ein Problem erst bekannt, wenn der buchstäbliche Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt.

Ein dritter Aspekt ist, dass bestimmte Umstände zwar vom Einzelnen als ändernswert oder verbesserbar angesehen werden, er sich aber nicht artikuliert, weil er sich entweder mit seiner Meinung alleine sieht oder aber dem Problem eine geringe Priorität einräumt, auch wenn sich das Problem eventuell leicht lösen ließe und sich so Lebensqualität verbessern ließe.

Als Ortsverein für den Bereich der gesamten nördlichen Innenstadt zwischen Bürgermeister-Fischer-Straße und Senkelbach, zwischen dem Graben im Osten und dem Bahngelände im Westen wollen wir als SPD-Ortsverein einen neuen Weg gehen um herauszufinden, wo die Bürger der Schuh drückt.

In den nächsten Wochen werden wir in den Wohngebieten unseres Ortsvereins, im Dom-, Georgs-, Kreuz-, Stadtjäger- und Bahnhofsviertel unter dem Motto: “Ihre Meinung zählt! Leben Sie gerne in ihrem Stadtteil?”, Flyer mit einem kleinen Umfrageformular verteilen. Nutzen Sie die Gelegenheit und lassen Sie uns wissen, wofür wir uns in Ihrem Sinne einsetzen können und sollen. Sie als Anwohner kennen Ihre Quartiere am besten und wissen wo etwas im Argen liegt.

Zücken Sie also den Kugelschreiber, wenn Sie unseren Flyer im Briefkasten finden, wir freuen uns auf Ihre Antworten.

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Unterschriftenjagd im Schnee

Von Redaktion | März 7, 2010

“Wir sind extra deswegen in die Stadt gekommen, weil wir in der Zeitung von der Sammlung heute gelesen haben” war ein Satz, der den Unterschriftensammlern des OV Untere Stadt angesichts der extremen Witterung ein ums andere Mal Bewunderung abrang. Kein Wunder, hatte man doch am Morgen selbst noch beratschlagt, ob eine Sammlung in heftigem Schneefall Sinn machen würde. “Wir haben die Sammlung angekündigt, und jetzt konnten wir die Bürger buchstäblich nicht im Schnee stehen lassen”, begründet Dirk Wurm, 1. Vorsitzender des Ortsvereins den Einsatz der wetterfesten Genossen.

Insgesamt mischten sich 7 Aktive des Ortsvereins an diesem Samstag unter die Passanten und warben um Unterstützung. Ihrerseits fanden die Unterschriftensammler Unterstützung im stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Karl-Heinz Schneider, der sich samt dicker Jacke sogar in das original Bürgerbegehrens-T-Shirt gezwängt hatte.

Am Ende hat sich der Einsatz sehr gelohnt. In weniger als drei Stunden gaben 150 Augsburger mit ihrer Unterschrift ihrer Empörung über den geplanten Verkauf des Stadtbades Ausdruck. Zeitweise kam es trotz mehrerer aufgelegter Listen zu kurzen Staus am Unterschriftentisch. “Die Augsburger Bürger haben mehr Gefühl für Anstand als ihre Stadtregierung. Sie wissen ‘Geschenke verkauft man nicht!”, kommentierte Jan Fertig, OV-Vorstandsmitglied und Internetkampagnen-Manager des Bürgerbegehrens den Andrang der Augsburger.

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Geschenke verkauft man nicht - Stadtbad-Bürgerbegehren läuft erfolgreich an
OV Untere Stadt beschließt einstimmig aktive Unterstützung des Bürgerbegehrens

Von Redaktion | Februar 23, 2010

logobbweb.jpg Mit einem wahren Paukenschlag eröffnete das Bürgerbegehren “Altes Stadtbad” den Kampf um das nostalgische Bad im Stadtzentrum. 1050 Unterschriften, rund 10 Prozent der erforderlichen Unterschriftenzahl wurden alleine am vergangenen Samstag, dem ersten Tag der Unterschriftensammlung gezählt. Bei einer halbtägigen Sammlung am Montag konnten nocheinmal 800 Unterschriften draufgelegt worden.

Vom extrem großen Andrang der Bürger waren sogar die Initiatoren, die ursprünglich bis Pfingsten mit einer Beibringung der notwendigen Unterschriften kalkuliert hatten, verblüfft. “Ich bin positiv überrascht wie unser Stadtbad die Generationen zusammenbringt, so wie es von den Spendern um 1900 einmal vorgesehen war. Mir wäre es zwar nach einer Renovierung lieber gewesen, doch man merkt wie sehr es den Augsburgern am Herzen liegt, ein Verkauf wäre der falsche Weg.” bringt Pächterin Anna Gaßner die Gemütslage auf den Punkt

In den kommenden Tagen wollen die Initiatoren weitere Termine zur Unterschriftensammlung bekannt geben. Ebenso können Unterschriftenlisten selbst heruntergalden und ausgedruckt werden. Die Info- und Downloadlinks finden Sie am Ende dieses Artikel.

ws_stadtbad.jpgAuch der SPD Ortsverein Untere Stadt wird aktiv ins Geschehen eingreifen. Am vergangenen Donnerstag hatten sich Vorstandschaft und anwesende Mitglieder auf einer Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen, das Bürgerbegehren zum Erhalt des auf OV-Gebiet gelegenen Jugendstil-Juwels aktiv zu unterstützen. So wollen die Genossen der Unteren Stadt auch selbst Unterschriften sammeln, außerdem werden die elektronischen Medien des Ortsvereins in den Dienst der guten Sache gestellt.

Dirk Wurm, frischgebackener Vorsitzender des Ortsvereins, fasste die Position seines Ortsvereins so zusammen: “Als der SPD-OV, in dessen Gebiet das Alte Stadtbad liegt, ist es für uns eine Selbstverständlichkeit dieses Bürgerbegehren zu unterstützen, denn
nur beim Erhalt des Bades unter städtischer Führung ist sichergestellt, dass auch zukünftig das Bad sowie der Sauna- und Wellnessbereich zu moderaten Preisen genutzt werden kann und nicht zu einem “exklusiven Wellnesstempel” verkommt. Außerdem ist es uns ein echtes Anliegen, und hier stehen wir ebenfalls zu 100 Prozent im Einklang mit dem Bürgerbegehren, dass das Alte Stadtbad auch weiterhin von Schulen und Vereinen genutzt werden kann.”

Bürgerbegehren Links:
Die Unterschriftenliste zum Download
Stadtbad-Twitter

Auslagestellen der Unterschriftenlisten
(keine Garantie für Vollständigkeit)

Innenstadt
- Infostand vor dem Stadtbad (jeden Samstag)
- Das Grüne Büro, Maximilianstraße 17, 86150 Augsburg
- multicopy am Dom, Frauentorstraße 4, 86152 Augsburg
- Isle of Skye, Hunoldsgraben 38, 81650 Augsburg
- Taschenbuchladen, Färbergässchen 1, 86150 Augsburg
- Zürich Versicherung, Leonhardsberg 18, 81650 Augsburg
- Heilig Kreuz Apotheke, Ludwigstr. 7, 86150 Augsburg
- Grottenau Apotheke, Grottenau 2, 86150 Augsburg
- ver.di, Am Katzenstadl 34, 86152 Augsburg
- Martin Larsen, Trauringe-Schmuck, Weisse Gasse 7a, 81650 Augsburg
- Kokos Vitaminbar, Moritzplatz (Schranne), 86150 Augsburg
- Gemüse-/Weinladen Laber, Georgenstraße 1, 86152 Augsburg
- Metzgerei Sandbichler, Frauentorstr. 55, 86152 Augsburg
- Cafe am Milchberg, Milchberg, Augsburg
- Stern Apotheke, Moritzplatz

Jakobervorstadt
- Lotto/Tabak-Laden, Jakoberstraße 12, 86152 Augsburg (Mo-Sa)

Pfersee
- Kaufhaus Konrad, Augsburger Straße 25, 86157 Augsburg
- Blumen Wünsch, Spicherer Straße 1, 86157 Augsburg
- Schuhhaus Bögle, Körnerstraße 2, Ecke Augsburger Straße, 86157 Augsburg
- Second Hand Laden „Chic“, Augsburger Straße, 86157 Augsburg
- Taverna „Ikarus“, Sigmundstraße 3, 86157 Augsburg

Haunstetten
- Hutfabrik Lembert, Haunstetter Straße 49, 86161 Augsburg

Lechhausen
- Gaststätte „Grüner Kranz“, Neuburger Straße 45, 86167 Augsburg
- TSG Gaststätte, Schillstraße 105, 86169 Augsburg

Hochzoll
- Arztpraxis Brandl und Zechl, Karwendelstraße 62, 86163 Augsburg
- Zugspitz-Apotheke, Karwendelstr. 62, 86163 Augsburg

Firnhaberau
- Apotheke Firnhaberau, Siedlerweg 33, 86169 Augsburg

Göggingen
- St. Anna Apotheke, Bürgermeister-Aurnhammer-Straße
- Schuh Böhnlein, Bürgermeister-Aurnhammer-Straße
- Bios Naturmarkt, Bürgermeister-Aurnhammer-Straße
- Pfiffigunde Spielwaren und Bücher, Bürgermeister-Aurnhammer-Straße
- Schuh Fackler, Bürgermeister-Aurnhammer-Straße
- Schreibwaren Hartweg, Bürgermeister-Aurnhammer-Straße

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Vom Bürger- zum Bademoischtr

Von Dr Augschburger | Februar 5, 2010

Jetz hamman scho fascht zwoi Jahr, unsern Kurtimoischtr. Na, genauer g’sagt hammer’n ja scho drei Jahr, weil er isch ja scho a Jahr vor dr Wahl auf die Plakate durch’d Schtadt goischtrt. Drei Jahr also, wo er alle Naslang wega irgendebbes Bada ganga isch. Denk mer doch a mol z’ruck.

ws_mrx.jpgScho die Nominierung kann sich der Kurti ned so g’wünscht ham. Erscht zaubert die AZ den oigentlicha Mischtr X ausm Huat, den IHK-Mänätscher, der nacha eilends an Schwanz eikniffa hat und dr CSU an Korb geba hat. Und schwuppdiwupp zaubert dr Obrmagier Kränzle den Anwalt Gribl her. Lückabüssr hot ma sowas frühr g’nannt. “Platsch, die erschte*

Nacha isch der Kurti aufs Königsplatz-Bürgerbegehren aufg’schprunga und hot gega’d Verkehrsberuhigung g’wettert. “Tunnel statt Chaos” hot er verlangt und no a Menge mehra Schmarrn verzapft. “Koi Verzögerung” sollt’s laut de Wahlkämpfer geba. Und wer soviel verschpricht, der g’winnt nacha au - zumindescht vorerscht. Und dann ging’s auf oimal schon viel langsamr. Erscht hat mer an Wettbewerb aus’gschrieba und die Exschperta ham ausgerechnet für a verkehrsberuhigte City g’schtimmt. Nix Tunnel, Pech g’habt! Jetzt isch der Kurti der Ober-Verkehrsberuhigr-Moischtr als ob er nie was anders g’redt hätt’ . *Platsch, die zwoite*

Genauso hat der Kurti im Wahlkampf versprocha, dass er den Schtadtwerke-Planungen für’d Linie 6 an Garaus macht, wenn er g’wählt wird. Und kaum war’d Wahl rum, hod dr Kurti auf ner Bürgerversammlung erklärt, do könnt er jetzt gar nix mehr macha, des bleibt all’s wie’s war. Er hat des alles net g’wusst, weil er sich erscht hot ei’lesa müssn. Abr immerhin hot er auf’d Gefühle von de Autofahrer Rücksicht g’nomma, die jetzt oischpurig fahra derfa, sich die Schtross abr vierspurig fühla derfa. *Platsch, die dritte*

ws_iustitia.jpgJa und dann war da no dieser Sauzackl von Lokalliterat, der auf soinr Websait dem Kurti des nachg’schrieba hat, was d’ Spatza schon seit Wocha und Monat von den Dächer zwitschrt ham. Wiedrhola woll mer des jetzt abr nimmr. Jedafalls isch der löbliche Schreiber vor G’richt zerrt wora und hot seim Irrglauba abschwöra müss’n. Blos die Juschtiz wollt dem Kurti sei Verleumdung net so seha und hot den Schroiberling blos wega Beleidigung verknackt. Soviel Trara für so wenig Ergebnis. *Platsch, die vierte*

Als der Kurti mit seinr neia Mannschaft losg’legt hat, hat er zerscht amol sei Scheckbuch zückt - genauer g’sagt des Scheckbuch von dr Stadt - und floissig Gschenkle verteilt. Hier a Pöschtle, da a neu’s Büro, weil mer hat’s ja. Und auf oimal isch koi Kohle mehr da. Für Kurti und Konsorta isch die Wirtschaftskrise ganz überraschend komma, obwohl im Schtadtrat schon oinige Rät’ frühzeitig g’warnt ham. Abr wenn d’ Opposition was sagt, nacha muss ma des aus Prinzip ignoriera, so isch em Kurti soi Maxime. Klassisch verzockt! *Platsch, die fünfte*

Und dann isch da des Schträssle, des manche als Kaisermeile, andere als Augschburgs Ballermann bezeichnen - d’ Maxschtrass. Und weil’s da in d’r Nacht hoch hergeht, feuchtfröhlich g’feiert wird und die Anwohnr unterm Lärm leida, hot am Kurti sei Wachhundl beschlossa, dass nachts koine Schpeisa mehr auf’d Schtrass verkauft wera derfa. ws_stadtbad.jpgIsch klar, des ständige Gekaue von de Dönerfress’r macht ja au so an Heidalärm, dass des voll’d Erleichterung für’d Anwohner bringt. Bled blos, dass der Dönermann auf’d Barrikada ganga isch und am End vor G’richt sogar g’wonna hat. Dönerverbot ade, Blamage olè! *Platsch, die sechste*

Ja und jetzt kennt’s er ja scho langsam kombiniera, warum der Kurti des Stadtbad dicht macha will - und des oi odr andere Bad glei mit. Je geringr die Dichte von Bädr in dr Schtadt isch, desto geringr isch die Chance, dass der OB und sei Koalition nomal Bada geht. Wobei, I hab d so a Jucka im großa Zeh, dass des mit dem Bad au wied’r in d’ Hosn geht.

Na mal gucka, was em Kurti no so einfalt.

Themen: Allgemein, Satire | 2 Kommentare »


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